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Forscher der TH Köln haben in Bergneustadt erfolgreich ein Konzept für einen zentralen Quartierspeicher entwickelt, der 36 Neubauten mit Solarstrom versorgt. Die wirtschaftliche Umsetzung für Bauherren und Anwohner scheitert aktuell jedoch an einer strengen rechtlichen Neueinstufung. Anstatt auf dutzende ineffiziente Heimspeicher zu setzen, teilt sich die Siedlung einen großen Akku. Das schont Ressourcen und entlastet das öffentliche Stromnetz spürbar. Dein Traum vom geteilten Ökostrom in der Nachbarschaft platzt momentan aber an den bürokratischen Hürden des deutschen Energierechts. Steuern und Abgaben fressen den finanziellen Vorteil komplett auf.
Die smarte Logik hinter dem Gemeinschaftsakku
Normalerweise verbaut jeder Hausbesitzer einen eigenen Akku im Keller. Das ist teuer und physikalisch oft ineffizient. Viele dieser kleinen Heimspeicher stehen an sonnigen Tagen stundenlang vollgeladen herum, während der Nachbar vielleicht gerade Strom für sein Elektroauto bräuchte. Das Forschungsprojekt am Institut für Elektrische Energietechnik wählt einen deutlich eleganteren Weg.
Die 36 geplanten Gebäude erzeugen ihren Strom über eigene Photovoltaikanlagen. Der Ertrag fließt zuerst in den direkten Verbrauch vor Ort, beispielsweise in die Wärmepumpe. Bleibt Energie übrig, wandert diese nicht ins öffentliche Netz, sondern in einen zentralen Großspeicher für das gesamte Quartier. Erst wenn diese gemeinschaftliche Batterie komplett gefüllt ist, wird der…
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Author : tech365
Publish date : 2026-05-05 12:22:00
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